Eisdorf (sab). Im Rahmen der landesweiten Aktion „Kultur rund um die Uhr“ hatte kürzlich auch die Eisdorfer Heimatstube geöffnet. „Ein Besuch lohnt sich immer, stets gibt es hier Neues zu entdecken", so einige Besucher bei ihrem Rundgang durch die Ausstellungsräume. Bereits in der Scheune gibt es landwirtschaftliche Geräte, vor Jahrzehnten noch tägliches Handwerkszeug der Bauern oder Gartenbesitzer, zu bestaunen. Welcher Stadtbewohner kennt schon Kartoffelhaspel, Kartoffelquetsche, scharfe Sensen, Wetzsteine oder Harken?
Eisdorf (sab). Der Förderkreis Heimatgeschichte Eisdorf hatte zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Eisdorfer und Gäste nutzten die Gelegenheit, sich in den Museumsräumen im ehemaligen Gemeindebüro umzuschauen. Die alten landwirtschaftlichen Geräte, wie Pflug, Egge, Dreschpflegel, Harke, Mistgabel und dergleichen, sorgten für Aufmerksamkeit. Zahlreiche Bilder, Zeitungsartikel, das „Eisdorfer Brautpaar“, Polizeiuniformen und „modernere“ Bürogeräte führten immer wieder zu Gesprächen über frühere Zeiten.
Eine ganz besondere Note erhielt der Nachmittag über den Vortrag „Wesen und Wirken der Wünschelrute“. Uwe Kupke, selbst begeisterter Wünschelrutengänger und Initiator des Förderkreises, hatte dazu interessierte Laien und als Experten Ärzte, Geopathologen, Heilpraktiker, sowie andere Rutengänger eingeladen.